Planung Gleis- und Haltestellenbau

Leipzig, Stadtbahnausbau Linie 15, Lützner Straße

Leipzig, Stadtbahnausbau Linie 15, Lützner Straße


Im Zuge des Ausbaus der Stadtbahnlinie 15 im Leipziger Westen wurde die vorhandene Straßenbahntrasse von der Saarländer Straße bis zur Odermannstraße erneuert und teilweise als Stadtbahntrasse mit Rasengleis umgebaut. Sämtliche Haltestellen wurden behindertengerecht und fahrgastfreundlich umgestaltet. Außerdem wurden sämtliche Bahnstromversorgungs- und Fahrleitungsanlagen erneuert.

Projektbeschreibung:

  • Neubau sämtlicher Gleisanlagen (zum Teil als Rasengleis)
  • Neubau der Bahnstromversorgungs- und Fahrleitungsanlagen
  • Neubau und Umverlegung sämtlicher unterirdischen Leitungen
  • Umbau und Neubau aller Haltestellen (behindertengerecht und fahrgastfreundlich)

Investitionsvolumen:
28 Mio. EUR

Auftraggeber:
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Realisierungszeitraum:
2003-2014

Art der Leistungen:

  • Vorplanung und Variantenuntersuchung
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Erstellung von Ausschreibungsunterlagen
  • Mitwirkung bei der Vergabe der Bauleistung
 

Leipzig, Stadtbahnausbau Linie 15, Umgestaltung Haltestelle Hauptbahnhof

Leipzig, Stadtbahnausbau Linie 15, Umgestaltung Haltestelle Hauptbahnhof

 

Die Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof am Willy-Brandt-Platz ist die am höchsten frequentierte Haltestelle im Leipziger Straßenbahnnetz und zentraler Umstiegspunkt zum Leipziger Hauptbahnhof. In Vorbereitung der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Leipzig wurde die Haltestelle, sämtliche Gleisanlagen im Umfeld und die gesamte Bahnstromversorgungsanlage mit neuem Nutzungskonzept umgebaut. Besonders anspruchsvoll war dabei die Koordination der Planung und Bauausführung mit den Arbeiten am Stationsbauwerk des neuen Leipziger City-Tunnels, der neuen S-Bahn-Verbindung durch die Leipziger Innenstadt. Die neuen Haltestellen­überdachungen sind im Zuge eines Architektenwettbewerbs entworfen wurden.

Projektbeschreibung:

  • Neubau und Umbau sämtlicher Gleisanlagen, Gleisabzweigungen und Gleiskreuzungen
  • Neubau und Umbau der Bahnstromversorgungs- und Fahrleitungsanlagen
  • Neubau und Umverlegung sämtlicher unterirdischen Leitungen
  • Neubau der Haltestellenüberdachungen und sonstiger Haltestellenausrüstungselemente

Investitionsvolumen:
12 Mio. EUR

Auftraggeber:
Leipziger Verkehrs­betriebe (LVB) GmbH

Realisierungszeitraum:
2003-2006

Art der Leistungen:

  • Technische, betriebliche und wirtschaftliche Untersuchung der Machbarkeit
  • Projektsteuerung
  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Fördermittelmanagement
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
  • Bauoberleitung und Örtliche Bauüberwachung
 

Planung Betriebshöfe

Leipzig, Neubau Betriebshof Dölitz

Leipzig, Neubau Betriebshof Dölitz

 

Der Standort Betriebshof Dölitz soll für die Wartung und Abstellung von Straßenbahnen ausgebaut werden. Der Betriebshof fungiert für einige Linien als Straßenbahnendstelle. Das langfristige Ziel des Vorhabens besteht in der örtlichen Konzentration der Werkstattprozesse am Schienenfahrzeugpark mit einer Abstellkapazität von mindestens 77 Fahrzeugeinheiten. Eine Abstellung und Fahrbereitmachung von Bussen ist am Standort Dölitz mit mindestens 15 Einheiten geplant.
Die Bornaische Straße vor dem Betriebshof wird auf ca. 400m vollständig ausgebaut und die Haltestelle behindertengerecht integriert.

Projektbeschreibung:

  • Neubau und Umbau sämtlicher Gleisanlagen (Betriebshof und Bornaische Straße)
  • Neubau und Umbau der Bahnstromversorgungs- und Fahrleitungsanlagen (Betriebshof und Bornaische Straße)
  • Neubau und Umverlegung sämtlicher unterirdischen Leitungen (im Bereich der Bornaischen Straße)
  • Neubau der Haltestellen auf der Bornaischen Straße (behindertengerecht und fahrgastfreundlich)
  • Gesamtkoordinierung im Bereich der Bornaischen Straße
  • Planung Bauzustand Bornaische Straße
  • Planung eingleisige Streckensicherung (Fahrsignalanlage)

Investitionsvolumen:
ca. 9,6 Mio. EUR

Auftraggeber:
Leipziger Verkehrs­betriebe (LVB) GmbH

Planungszeitraum
2011-2015

Realisierungszeitraum: 
2014-2016

Art der Leistungen:

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
 

Planung von Fahrleitungsanlagen

Leipzig, Umgestaltung Bhf. Knauthain, Fachgewerk Fahrleitung

Leipzig, Umgestaltung Bhf. Knauthain, Fachgewerk Fahrleitung

Im Zuge der Umgestaltung der Endstelle Knauthain der Leipziger Verkehrsbetriebe zur Verknüpfungsstelle (S-Bahn, Strab, Bus) wurde die Fahrleitungsanlage vollständig neu erstellt.
Die Fahrleitungsanlage wurde als nachgespannte Einfachfahrleitung konzipiert. Bestandteil waren die Einordnung von 26 neuen Masten mit teilweiser Beleuchtungskombination. Die Einspeisungen und Trennungen wurden vollständig erneuert.

 

Projektbeschreibung:

  • Neubau sämtlicher Fahrleitungsanlagen

Investitionsvolumen:
330.000 EUR

Auftraggeber:
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Realisierungszeitraum:
2005 - 2009

Art der Leistungen:

  • Vorplanung
  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibungserstellung
  • Mitwirkung bei der Vergabe

 

Darüber hinaus wurde im Rahmen dieses Projektes bearbeitet:

  • Gleisbau
  • behindertengerechter Haltestellenbau
  • Erneuerung der Bahnstromversorgung
  • Koordinierung des unterirdischen Leitungsraums
  • Neubau Endstellengebäude
  • Neubau 50Hz-Versorgung, Weichensteuerung
  • BÜ-Anlage

 

 

 

Cottbus, Neubau Bahnhofsvorplatz

Cottbus, Neubau Bahnhofsvorplatz

Die Stadt Cottbus plant den Umbau des Bahnhofsvorplatzes mit dem Ziel der besseren Verknüpfung der Verkehrsträger Bahn und öffentlicher Personennahverkehr. Dafür soll ein vollständiger Umbau des Bereiches um den gesamten Bahnhof durchgeführt werden.

Die Fahrleitungsanlage wurde als nachgespannte Einfachfahrleitung konzipiert. Bestandteil war die Einordnung von 41 neuen Masten mit teilweiser Beleuchtungskombination. Die Einspeisungen und Trennungen wurden vollständig neu hergestellt.

Projektbeschreibung:

  • Neubau der Fahrleitungsanlage

Investitionsvolumen: 
560.000 EUR

Auftraggeber:
Cottbusverkehr GmbH

Realisierungszeitraum: 
geplant für 2016

Art der Leistungen:

  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung

Darüber hinaus wurde im Rahmen dieses Projektes bearbeitet:

  • Bahnstrom
  • Weichensteuerung und Weichenheizung
  • Niederspannungsversorgung/ Erdung
 

Planung Bahnstromversorgung

Leipzig, Erneuerung Gleichspannungstrasse GUW Plagwitz

Leipzig, Erneuerung Gleichspannungstrasse GUW Plagwitz

 

Das Projekt umfasst die Erneuerung von Gleichstrom-Kabeltrassen des GUW Plagwitz in westliche Richtung. Aufgrund des Alters der Kabelanlagen und vermehrt auftretender Kabelschäden wurde die Erneuerung der Speise- und Rückleitungskabel in Auftrag gegeben. Besondere Schwierigkeit war die Einpassung der verhältnismäßig großen Kabeltrasse (bis zu 23 Kabel à 500 mm²) in den gewachsenen innerstädtischen unterirdischen Bauraum. Das Bauvorhaben wurde in 4 Bauabschnitte unterteilt.

Projektbeschreibung:

  • Verlegung von ~19.500 m Bahnstromkabel (GS 500 mm²) inklusive Kabelschutz
  • Neubau von 8 Kabelverteiler-Schränken
  • Tiefbau von ca. 860 m (Grabenbreite zwischen 0,6 m und 2,5 m)
  • Verkehrssicherung

Investitionsvolumen: 
BA1 (GUW Plagwitz bis Karl-Heine-Straße)                300.000 EUR
BA2 (Karl-Heine-Straße bis Aureliusstraße/ Brücke)   220.000 EUR
BA3 (Merseburger Straße bis Felsenkeller)                200.000 EUR
BA4 (Brücke bis Engertstraße)                                   150.000 EUR
                                                                                  870.000 EUR 

Auftraggeber:
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Realisierungszeitraum: 
BA1 - 2008
BA2 - 2009
BA3 - 2011 (geplant)
BA4 - 2010

Art der Leistungen:

  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
  • Mitwirkung Bauüberwachung
 

Leipzig, Erneuerung 10kV-Trasse GUW Lausen

Leipzig, Erneuerung 10kV-Trasse GUW Lausen

 

Das Bauvorhaben umfasste die Erneuerung von 10 kV-Trassen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und der Stadtwerke Leipzig (SWL). Insgesamt wurden 6 Systeme (3x1x240 mm²) verlegt. Ausgehend vom Umspannwerk der SWL im Bereich des Lausener Weges wurden auf ca. 2.300 m neue Kabelanlagen geplant und auf ca. 1.900 m gebaut. Das Bauvorhaben wurde in 4 Bauabschnitte unterteilt.

Projektbeschreibung:

  • BA 1 - Umspannwerk Lausen, SWL bis Rothenburger Straße (ca. 600 m Trasse)
  • BA 2 - Rothenburger Straße (ca. 420 m Trasse)
  • BA 3 - Rothenburger Straße bis GUW Grünau, LVB (ca. 400 m Trasse)
  • BA 4 - Umspannwerk Lausen, SWL bis Ratzelstraße (ca. 900 m Trasse, Querung Ratzelstraße)

Investitionsvolumen: 
Gesamt über alle Bauabschnitte: 600.000 EUR

Realisierungszeitraum: 
BA 1 - 2006
BA 2 - 2007
BA 3 - zurückgestellt
BA 4 - 2006

Auftraggeber: 
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Stadtwerke Leipzig (SWL) GmbH

Art der Leistungen:

  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung (inklusive DB-Kreuzung)
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
  • Mitwirkung Bauüberwachung
 

Leipzig, Erneuerung Mittel- und Gleichspannungstrasse GUW Dölitz

Leipzig, Erneuerung Mittel- und Gleichspannungstrasse GUW Dölitz

 

Das Bauvorhaben umfasste die Erneuerung von 10 kV- und Gleichspannungstrasse der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Insgesamt werden 2 Systeme (3x1x240 mm²) sowie Gleichspannungskabel auf einer Länge von 800m verlegt.

Projektbeschreibung:

  • Verlegung von ca. 11.500 m Bahnstromkabel (GS, 500 mm²) inklusive Kabelschutz
  • Verlegung von ca. 1.500 m Mittelspannungskabel als System (10kV 3x1x240mm²) inklusive Kabelschutz
  • Neubau von 4 Kabelverteiler-Schränken
  • Tiefbau von ca. 800 m (Grabenbreite zwischen 0,6 m und 2,5 m)
  • Verkehrssicherung

Investitionsvolumen: 
610.000 EUR

Auftraggeber:
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Realisierungszeitraum: 

  • 1. Bauabschnitt 2014
  • 2. Bauabschnitt 2015

Art der Leistungen:

  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
 

Planung Niederspannungsanlagen (50Hz)

Leipzig, Eingleisige Signalanlage als Bauprovisorium

Leipzig, Eingleisige Signalanlage als Bauprovisorium


Zur Aufrechterhaltung des Nahverkehrsangebotes auch bei großen Baumaßnahmen setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe häufig auf das Prinzip „Bauen und Fahren“ unter Nutzung einer eingleisigen Betriebsführung. Dabei kommen zur Sicherung des Fahrbetriebes häufig Eingleisige Signalanlagen zum Einsatz.

In Leipzig-Dölitz muss im Zuge des komplexen Umbaus des Straßenbahnbetriebshofes und paralleler Baumaßnahmen von Versorgungsträgern die bestehende Signalanlage nach Markleeberg-Ost um ca. 300 m verlängert werden. Im Anschluss an den provisorischen Betrieb erfolgt der teilweise Neuaufbau der Anlage aufgrund der abschließenden Umgestaltung des gesamten Verkehrsraumes vor dem Betriebshof.

Projektbeschreibung:

  • Dokumentation des Ist-Aufbaus der bestehenden Anlage
  • Auswertung mehrerer möglicher Varianten mit dem Betreiber und dem Servicedienstleister IFTEC der Anlage
  • Koordinierung mit den verschiedenen Phasen der Gleis- und Fahrleitungsarbeiten im Baubereich 
  • Erstellung detaillierter Lage- und Montagepläne
  • Vorbereitung der Prüfungsunterlagen zur Vorlage bei der Technischen Aufsichtsbehörde des Landes Sachsen
  • Begleitung des Vergabeprozesses
  • Integration des Teilprojektes in die komplexe Bauablaufplanung zum Betriebshof Dölitz

Investitionsvolumen:
65.000 EUR

Auftraggeber:
Leipziger Verkehrs­betriebe (LVB) GmbH

Realisierungszeitraum:
2015

Art der Leistungen:

  • Entwurfs- und Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung
 

Cottbus, Neubau Haltestelle Berliner Straße

Cottbus, Neubau Haltestelle Berliner Straße

 

Der Umbau der Haltestelle „Stadthalle“ im Netz der Cottbusverkehr GmbH erforderte die Neuerrichtung der elektrischen Haltestellenausrüstung. VCL realisierte dazu die Planungen nach DIN EN 50122 und den VDV Schriften 507 sowie 509. Dabei wurde das bestehende Konzept der elektrischen Haltestellenerschließung so weiterentwickelt, dass aktuelle normative Forderungen eingehalten werden. Die Weiternutzung vorhandener Anlagenteile und Ausrüstungsgegenstände war eine zentrale Vorgabe des Auftraggebers. Erzielt wurde eine Lösung, die als Modell für weitere Haltestellenanlagen in Cottbus dient.

Projektbeschreibung:

  • Erstellung einer Prinziplösung unter Einbeziehung des örtlichen Energieversorgungsunternehmens
  • Entwicklung eines Verteilerschrankes in modularem Aufbau
  • Errichtung eines örtlichen TT-Netzes auf den Haltestellen
  • Umsetzung der Schutzmaßnahme „offene Verbindung mit der Rückleitung“
  • Integration des Überspannungsschutzes und der Potenzialschutzeinrichtung
  • Ausstattung der elektrischen Betriebsmittel und der Niederspannungsverteilung mit speziellen Fehlerstromschutzschaltern für den Gleichstrombahnbereich
  • Planung und Dimensionierung des Kabelnetzes

Investitionsvolumen:
30.000 EUR

Auftraggeber:
Cottbusverkehr GmbH

Realisierungszeitraum:
2014

Art der Leistungen:

  • Entwurfsplanung
  • Ausführungsplanung und Ausschreibung